Mit “Sabine” wird’s stürmisch

Einige werden bereits in den Medien von einem “Monster-Orkan” und anderen fragwürdigen Dingen gelesen haben. Wenn man das “Monster” weglässt, mag der Rest für den Westen, die Mitte und den Süden der Republik zutreffen. Im Osten Deutschlands wird es ein ganz normaler Wintersturm, wie es ihn in der Vergangenheit schon öfter gegeben hat.

Wir haben uns die einzelnen Modelle mal etwas genauer angesehen und wagen eine detaillierte Prognose für unsere Region zum Orkan-Tief “Sabine”.

Doch bevor wir damit beginnen weisen wir darauf hin, dass ein zeitlich extaktes Eintreffen der Ereignisse nicht vorhergesagt werden kann. Vor allem mit dem Durchgang der Kaltfront kann es zu Ereignissen kommen (je nach Standort Windstille oder Orkanböen), die die Modelle nicht erfassen. Ebenso ist es möglich, dass vor bzw. nach der Kaltfront die stärksten Windböen gemessen werden.

Diejenigen, die jetzt einen reißerischen Beitrag erwarten, können wir schon jetzt den Wind aus den Segeln nehmen. Ganz so tragisch wird es bei uns in der Region nicht. Dennoch wollen wir nichts verharmlosen.

Aktuelle Warnkarte des DWD

Sonntagmorgen gibt es noch die sprichwörtliche “Ruhe vor dem Sturm”. Doch bereits im Laufe des Vormittags nimmt der Wind spürbar zu. Gegen 14 Uhr werden in den Landkreisen Prignitz, Ostprignitz-Ruppin, Oberhavel und Potsdam-Mittelmark die ersten Böen über 60 km/h (Windstärke 7) erwartet. Gegen 16 Uhr wird der Schwellenwert auch in Berlin überschritten und gegen 19 Uhr in der gesamten Region.

Etwa zur selben Zeit (19 Uhr) werden in den Landkreisen Ostprignitz-Ruppin, Ostprignitz und der nördlichen Uckermark die ersten Sturmböen erwartet. Ab ca. 21 Uhr sind in Potsdam-Mittelmark sowie in Märkisch-Oderland sowie in Barnim schwere Sturmböen (Windstärke 10) möglich.

In der Nacht zum Montag wird es noch etwas ruppiger. Vor allem in den westlichen Landesteilen (an der Grenze zu Sachsen-Anhalt) rechnen die Wettermodelle mit dem Durchgang der Kaltfront teilweise mit Orkanböen. Der Höhepunkt des Sturms wird bei uns in der Region – je nach Lage) zwischen 1 und 6 Uhr erwartet.

Ab ca. 4 Uhr nimmt der Wind im Nordwesten Brandenburgs wieder spürbar ab. Gegen 6 Uhr sollte die Kaltfront, die teilweise von Gewittern begleitet wird, den Süden Brandenburgs erreicht haben (auch hier sind dann noch Orkanböen möglich!).

Das kleine “T”iefdruckgebiet westlich von Irland sorgt bei uns in den kommenden Tagen für ordentlich Wind (Bildquelle: DWD)

Am Montag wird es zwar etwas ruhiger, sehr windig bleibt es dennoch.

Der Wind weht aus südwestlicher bis westlicher Richtung.

Meiden Sie bis Dienstag Spaziergänge in Gegenden, in denen viele Bäume stehen. Parken Sie Ihr Auto möglichst nicht unter Bäumen und sichern Sie alles, was in Ihrem Garten/Balkon vom Wind weggeweht werden kann.

Beobachten Sie auch die offiziellen Warnungen des Deutschen Wetterdienstes. Sollten Sie im Bereich Berlin, Finowfurt, Frankfurt (Oder), Großziethen oder Petershagen/Eggersdorf wohnen, finden Sie die aktuellen Warnungen auch auf unserer Internetseite.

Passen Sie auf sich auf!

Das könnte Dich auch interessieren …

1 Antwort

  1. 15. Februar 2020

    […] bevorstehenden Windereignis befassen, werfen wir erst einmal einen Blick zurück auf das, was das Orkantief “Sabine” in unserer Region veranstaltet […]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.