Es wird sehr ungemütlich

Ein spannender Wettertag liegt hinter uns: Sonne, Wolken und teils sehr starke – zum Teil gewittrige – Schauer, die trotz relativ hoher Zuggeschwindigkeit zu örtlichem “Aquaplaning” führten. In Berlin-Pankow (OT Schönholz), etwas weniger als zwei Kilometer von unserer Station entfernt, wurde eine Straße aufgrund von Überschwemmungen gesperrt. Die Kanalisation konnte die Wassermassen nicht mehr aufnehmen, sodass die Feuerwehr das Wasser abpumpen musste.

Rückseite der Gewitterzelle, die in Berlin-Pankow teilweise für Straßensperrungen sorgte
Rückseite der Gewitterzelle, die in Berlin-Pankow teilweise für Straßensperrungen sorgte

Gewitter erwarten wir für den morgigen Sonntag keine. Dafür wird es sehr nass und wolkenverhangen: Bereits am frühen Vormittag greift ein Regengebiet von Westen her auf die Region über. Bis zum Mittag zieht der Regen Richtung Polen ab bevor am Nachmittag der nächste Niederschlag die Prignitz erreicht und sich ostwärts ausbreitet. Südlich einer Linie Luckenwalde – Guben soll es nachmittags überwiegend trocken bleiben.

Der Wind frischt im Laufe des Tages auf und erreicht zum frühen Abend hin im Norden Brandenburgs in Böen Windstärke 5 bis 6. Im Süden Brandenburgs wird es mit Windböien der Stärke 6 bis 7 schon etwas ruppiger.

In der Nacht zum Montag sowie am Montagmorgen nimmt der Wind weiter zu und weht im Südwesten Brandenburgs zum morgendlichen Berufsverkehr in Böen stark bis stürmisch aus westlichen Richtungen. Im Norden Brandenburgs sowie in Berlin erwarten wir noch Böen der Stärke 4 bis 6. Doch dabei wird es nicht bleiben:

Sturmwarnung

Die höchsten Windgeschwindkeiten werden erst im Laufe des Montagvormittag erreicht. Dann ist in der gesamten Region mit teils schweren Sturmböen der Stärke 10 (89 bis 104 km/h) zu rechnen!

Gleichzeitig zieht ein Regengebiet durch, welches die Sache noch unangenehmer macht.

Meiden Sie deshalb am Montag Parks und Wälder. Parken Sie Ihr Auto nicht unter freistehenden Bäumen und sichern Sie Gegenstände, die Sie am Nachmittag nicht im Garten Ihres Nachbarn wiederfinden wollen!

Nach derzeitigem Stand ist das Gröbste bis 16 Uhr durch und das Sturmfeld nach Polen abgezogen. Da die Bäume noch sehr belaubt sind, ist Astbruch nach diesem Ereignis auch bei geringeren Windgeschwindigkeiten, wie sie nach dem Durchzug des Unwettersystems noch vorherrschen werden, sehr wahrscheinlich.

Wir werden die weitere Entwicklung beobachten und Sie bei Änderungen selbstverständlich informieren.

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